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APP goes EUSALP

Die SchülerInnen der 8b-Klasse hatten am 21. November 2018 die Möglichkeit, im Rahmen des großen EUSALP-Kongresses (Europäische Strategie für die Alpenregion) in Innsbruck an einer Simulationssitzung teilzunehmen.

VertreterInnen aller Länder der EUSALP – das sind die EU-Mitglieder Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich und Slowenien sowie die Schweiz und Liechtenstein – trafen sich am 20. und 21. November 2018 zum Jahresforum in Innsbruck, da Tirol zu dieser Zeit den Vorsitz über die EUSALP führte. Im Mittelpunkt des Forums standen die besonderen Anliegen des Alpenraumes: nachhaltige Verkehrslösungen für den alpinen Raum, der Umgang mit Naturgefahren, die Nutzung alpiner natürlicher und kultureller Ressourcen sowie erneuerbare Energien.
Bei einer Simulationssitzung, die von der Universität Innsbruck organisiert worden war, wurde das Thema Eurovignette (Maut- und Transitproblematik im Alpenraum) verhandelt. Die SchülerInnen der 8b-Klasse wurden eingeladen, sich in die Interessensvertretungen von Hotellerie/Tourismus sowie Schiene/Zugverkehr hineinzuversetzen und bei der Sitzung als Lobby-Gruppen mit Fragen, Diskussionsanregungen und Denkanstößen aufzutreten. In einem Workshop mit der früheren EU-Abgeordneten Eva Lichtenberger diskutierten wir das Thema schon zuvor im GSP-Unterricht und erarbeiteten unsere Standpunkte, die wir dann bei der Sitzung – natürlich auf Englisch! –  einbringen konnten. Dabei ergaben sich durchaus kontroverse Diskussionen.
Es war spannend zu sehen, wie der politische Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozess ablief. Wir konnten uns ein Bild vom politischen Alltag in der EU machen und sahen, wie schwierig es sein kann Konsens zu finden. Zu guter Letzt wurde in dieser Sitzung aber eine Lösung gefunden, und eine Diskussionsrunde mit Eva Lichtenberger und Prof. Andreas Maurer von der Uni Innsbruck rundete unseren Besuch beim EUSALP-Forum ab.

Die Klasse 8b
Prof. Stephan Scharinger

Fotoquelle: 
BRG APP; S. Scharinger
Fotos: 

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