Sensationelle Erfolge beim Bundeswettbewerb der österreichischen Chemieolympiade in Baden

von Barbara Dibiasi
12. Juni 2026

Sensationelle Erfolge beim Bundeswettbewerb der österreichischen Chemieolympiade in Baden

Aus dem BRG Innsbruck konnten sich heuer sieben Schüler:innen für den Bundeswettbewerb der österreichischen Chemieolympiade qualifizieren. Hierbei haben die 24 besten Nachwuchschemiker:innen Österreichs zwei Wochen lang intensiv trainiert. Natürlich war nicht jeder Tag von Vorlesungen und Praxiseinheiten geprägt, sondern es gab auch einen Wandertag und eine Exkursion zum einzigen Forschungsreaktor Österreichs. Nach diesen anstrengenden zwei Wochen folgten die jeweils fünfstündigen Theorie- bzw. Praxiswettbewerbe. Die Ergebnisse sprechen für sich:

Alexander Glückert (7c) konnte mit dem 1. Platz die einzige Goldmedaille erreichen und hat somit den Bundeswettbewerb gewonnen.
Finn Köll und Florian Fieber (beide 8c) erreichten mit Platz 3 und 4 jeweils eine Silbermedaille.
Julia Alt (8c) konnte mit dem 7. Platz eine Bronzemedaille erringen.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Marah Hochfilzer (7b). Sie konnte bereits bei ihrer ersten Teilnahme am Bundeswettbewerb den 9. Platz und somit eine Bronzemedaille erlangen – sie ist beste Newcomerin.
Marlene Anether (7d) und Jonas Thiemann (7b) erhielten mit den Plätzen 12 und 17 einen Anerkennungspreis.

Alexander, Finn und Florian werden Österreich bei der Internationalen Chemieolympiade im Juli in Usbekistan vertreten. Vor der IChO findet zur Vorbereitung noch das Spezialtraining in Wien statt, zu dem sich neben den IChO-Teilnehmer:innen auch Marah qualifizieren konnte.
„Ich bin sehr stolz auf die Leistungen unserer Schüler:innen, finde es jedoch schade, dass in Österreich eine Lobby for the brain fehlt und somit die mediale Beachtung im Vergleich zu anderen Leistungen nur gering ausfällt“, so der Delegationsleiter für die IChO Mathias Scherl.
Wir freuen uns sehr über diese Erfolge und auf interessante Erfahrungen in Taschkent, Usbekistan.
Ein herzlicher Dank gebührt unserem Betreuer:innenteam am Bundeswettbewerb, die ununterbrochen während der Vorbereitung und auch unter dem Jahr für uns da waren und sich für die Chemieolympiade engagiert haben.

Dank gebührt auch dem Fachverband der chemischen Industrie Österreichs, dem Bundesministerium für Bildung und der Pädagogischen Hochschule Niederösterreichs ohne die die reibungslose Durchführung nicht möglich gewesen wäre.

Finn Köll, Florian Fieber

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